Gut geschützt vor BerufsunfähigkeitFür die meisten gehört ein privater Berufsunfähigkeitsschutz zum Pflichtprogramm. Wer nicht abgesichert ist, muss im schlimmsten Fall mit großen Einschränkungen des Lebensstandards rechnen. Rentenversicherungsleistungen reichen als Ausgleich nicht aus. Die Versicherungen haben auf diese Nachfrage reagiert. Immer mehr Verträge zur Berufsunfähigkeit werden auf dem Markt angeboten und einige werden inzwischen schon häufig von Experten empfohlen. Besonders wichtig ist, dass bei der Auswahl alle Kriterien stimmen - und auf die Gegebenheiten passen. Empfehlenswert ist es zudem, Vorkehrungen für spätere Erhöhungen der Berufsunfähigkeitsrente zu treffen. Auszubildende und Studenten könnten zum Beispiel zunächst mit einer geringeren Rente beginnen. Mit höherem Verdienst könnten dann später auch höhere Beiträge verkraftet werden. Generell wird aber dazu geraten, so früh wie möglich eine Versicherung abzuschließen. Bei einer Erhöhung kann es aber dazu kommen, dass erneut eine Gesundheitsprüfung absolviert werden muss. Das kann durch eine Nachversicherungsgarantie in den Verträgen verhindert werden. Damit darf z.B. bei einer Einkommenserhöhung die Rente ohne Gesundheitsprüfung erhöht werden. In einigen Fällen, wie z.B. bei schweren Krankheiten, haben es die Menschen häufig schwerer eine Versicherung zu bekommen. Selbst kleinere Krankheiten oder eine kurze Psychotherapie können ein Ablehnungsgrund sein oder den Schutz stark verteuern und auch Verbraucher, die bereits einmal abgelehnt wurden haben es schwer, von einer Versicherung angenommen zu werden. 10.09.2008 16:38 |